18.12.2017 - Jahresabschluss im grünen Baum

Wie immer am letzten Montag des Jahres trafen sich alle Concordia Mitglieder zum gemütlichen Beisammen sein.

Hier liegt die Gesellschaft im Mittelpunkt und es gibt in der Regel keine Programmpunkte.

Allerdings konnte unsere Vereinswirtin Doris Bauer-Liposcak an unserem Familienabend Ihre Ehrung für 25Jahre Mitgliedschaft nicht entgegen nehmen und so wurde dies am heutigen Abend kurzerhand nachgeholt.
Zudem bedankt sich die Concordia, dass sie seit über 110 Jahren (!!!) im grünen Baum proben darf!
! Danke !

Desweiteren ehrte unsere Vereinsvorsitzende Uschi Salg Marina Kemmerer, die erfolgreich eine Ausbildung zur Vizedirigentin von „Ton in Ton“ absolviert hat. Ihre Premiere als Dirigentin hatte sie schon bei der Klein-Auheimer Matinee Anfang September im Rosengarten. Ebenso wurde dem langjährigen Vizedirigenten Hubert Jung gedankt. Und auch unser Chorleiter Stephan Weih bekam ebenfalls ein Geschenk überreicht.

Der Verein untersützt seit den Benefizkonzerten AMPO mit einer monatlichen Spende. (wer dazu was lesen möchte: Benefiz )
Um diese Zahlungen zu gewährleisten ging auch dieses Jahr wieder ein Spendenhut durch die Reihen der Anwesenden. Heraus kam ein Gesamtbetrag von 65,-€/monatlich, den drei Spender noch auf 110,-€/monatlich aufgestockt haben. Ein von Herzen kommendes Danke schön!

Stephan Weih dankte der Concordia in einer kurzen emtotionalen Rede und erheiterte uns mit einer lustigen Geschichte zum Thema "Weihnachtsbeleuchtung-Wettstreit" und trug später noch einmal seine spezielle „Weih“nachtsgeschichte vor, in die er die Namen aller aktiven Concordianer eingebaut hatte.

Die Concordia möchte auf diesem Wege allen für die Unterstützung im letzen Jahr danken und wünscht ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr.

 

Eine Weihnachtsgeschichte

Es war ein mal ein Weihnachtsmann, der war sehr nett. Und wie jedes Jahr im Winter wollte er die Menschen glücklich machen. Also Spahnte er die Rößler vor seinen Schlitten, befestigte den Eisenkolb und machte sich auf den Weg nach Klein-Auheim.

Er kam durch den Wald und traf plötzlich auf den Fuchs, der bitterlich wehklagte. „Na du kleiner Kerl, was ist mit dir?? Der Fuchs antwortete: „Ach, mir ist soooo schlecht. Ich hatte vorhin Siebenhüner. Und jetzt Spindler Magen“. „Hier kleiner Fuchs. Nimm einen Schluck heißen Porth. Der macht zwar einen dicken Koppen, aber danach fühlst du dich wieder wie Bott in Frankreich“.

Gesagt getan… der Fuchs freute sich über das Geschenk und war selig. Knauer gesagt war er der glücklichste Fuchs im Wald. Der Weihnachtsmann fuhr weiter, über die Hohenberger bis zu einem Bach. Er fuhr über die Brückner und hielt abrupt an. Dort saß am Bach ein Pfaffe. Quasi ein Pfaffenbach…. Der Weihnachtsmann sprach den Mann an: „He da, du siehts so traurig aus. Was ist dir widerfahren?“ „Ich lief hier so meines Weges. Plötzlich kam Einschütz und traf mich voll in die Eiermann“. Der Weihnachtsmann war sehr erschrocken: „Ei der Daus. Zeig mal…. Oh je, da hat er dir aber einen Strempel aufgedrückt. Ich glaube, da ist Hopf und Malz verloren. Da ist die Messinger wohl gelesen“.

Der Weihnachtsmann fuhr enttäuscht weiter. Und traf am Fuße des Bergmann. Also einen Mann. Auch er weinte bitterlich. „Mein guter Herr, was ist mit dir“? fragte der Weihnachtsmann. Der Mann sagte. „Früher, als ich noch Jung war, war ich Bauer. Doch ich wollte kein Bauer sein. Da kam die Fee Cecelja und verwandelte mich in einen Gaiser“. „ Aber dann ist doch alles in bester Ordnung“, sagte der Weihnachtsmann. „ Aber nein“, sagte der Mann“, ich wollte doch so gerne Tischler sein. Sie hat es versaut. Aber ich will dir jetzt auch keine langen Vorträge Holten.“

Das lies sich der Weihnachtsmann nicht zweimal sagen und fuhr weiter. Er kam zum Hopfgarten und fand dort im letzten Winkel Adam und Günther. Die siamesischen Schwaben. Die beiden waren sehr, sehr blass. „Oh je, seid ihr etwa krank? Ihr habt ganz weiße, dicke Salgdrüsen“. Adam bekam kaum ein Wort heraus. „Wir standen heute ganz Frühauf, mit knurrendem Magen und hatten nur noch einen rohen Hansen“. Günther ergänzte: „Mit Genuss haben wir den verspeist. Doch seit dem leiden wir unter Delarü“. „Also seid mir nicht Boes ihr 2“ , unterbrach der Weihnachtsmann, „aber wenn man rohen Hansen isst, muss man schon Dolderer einen an der Waffel haben. Aber ich habe hier etwas, was euch helfen könnte. Ein Hergenröder Urquell. Das hat noch immer geholfen. Mund auf und runter damit“. Und somit war auch den beiden siamesischen Schwaben geholfen.

Jäksch muss ich aber weiter“ ,sagte der Weihnachtsmann, und fuhr seines Weges. Er umfuhr nur noch in weitem Bogen Steinheim um dann bei der Concordia anzukommen. Denn hier bleibt keine Hauck trocken.

Und nun wünscht er den Concordianern einen schönen Abend.